Über mich
Martin Allemann – Ingenieur im Ruhestand, Maker aus Leidenschaft.
Ich bin Martin Allemann, Ingenieur im Ruhestand. In der eigenen Werkstatt entstehen Maker-Projekte – von der ersten Idee über das CAD-Modell bis zum fertigen Teil.
Beruflich war ich CRO beim PLM-Anbieter Aras (Product Lifecycle Management) und habe mich dort intensiv mit Innovations- und Produktentstehungsprozessen auseinandergesetzt – allerdings aus der Management-Perspektive. Wieder selbst Modelle in CAD/CAM zu entwerfen und sie auf der eigenen CNC-Fräse oder im 3D-Drucker zu realisieren, ist eine schöne Abwechslung zu den Aufgaben meiner aktiven Zeit: Am Ende steht kein Konzept, sondern ein Werkstück, das man in die Hand nehmen kann.
Heute bin ich weiterhin in Verwaltungsräten von Startups tätig. Auch dazu sind die Maker-Projekte ein guter Ausgleich. Im Verwaltungsrat arbeitet man an Fragen, deren Antwort sich erst nach Monaten oder Jahren zeigt – und selbst dann selten eindeutig. In der Werkstatt ist die Rückmeldung unmittelbar: Das Teil passt oder es passt nicht.
Wann gebaut wird
Die DIY-Projekte gehe ich primär im Winter an – dann, wenn das Wetter Golfspielen, mein anderes wichtiges Hobby, nicht zulässt. Entsprechend entstehen die grösseren Umbauten meist zwischen November und März, während im Sommer eher kleinere Teile und CAD-Modelle dazukommen.
Seit es Enkelkinder gibt
Mit den Enkelkindern ist eine ganze Kategorie dazugekommen: Spielzeug. Die Bandbreite reicht vom schnell gedruckten Kleinteil über Holzspielzeug bis zum Marmötli – einem fahrbaren Elektrofahrzeug, entstanden aus einem ausgemusterten Golftrolley.
Diese Projekte haben eine eigene Qualität. Bei einer Vorrichtung für die Werkstatt entscheide ich selbst, ob das Ergebnis gut genug ist. Ein Spielzeug wird von jemandem beurteilt, der auf den Aufwand keine Rücksicht nimmt: Es funktioniert oder es funktioniert nicht. Und es muss manchmal deutlich mehr aushalten, als man beim Konstruieren annimmt 😀
Womit gearbeitet wird
Der Schwerpunkt liegt auf selbstgebauten CNC-Maschinen und deren Zubehör: eine über mehrere Versionen gewachsene 3-Achsen-CNC-Fräse, ein AC-Rundtisch zur Erweiterung auf fünf Achsen, eine 4. Achse, ein 6-Achsen-Controller. Dazu kommen Elektronik-, Softwar- und 3D-Print Projekte.
Welche Maschinen und Werkzeuge dabei zum Einsatz kommen, ist auf der Seite My Equipment zusammengestellt.
Warum diese Seite
Ich habe beim Bauen selbst viel aus den Dokumentationen anderer Maker gelernt. Diese Seite ist der Versuch, etwas davon zurückzugeben: Hintergrundinformationen, Konstruktionsüberlegungen, Bilder aus dem Bauprozess – und die CAD-Modelle zum freien Download. Nichts davon wird verkauft, es gibt keine Werbung. Nutze, was dir gefällt, und bau deine eigene Version.
Mein digitaler Helfer
Seit Anfang 2026 arbeite ich mit Otto Freeman zusammen – einem digitalen Assistenten, der auf meinem Rechner läuft und Zugriff auf meinen Arbeitsordner hat. Technisch steckt dahinter Claude von Anthropic, genutzt über die Desktop-Anwendung Cowork; Name, Rolle und Arbeitsweise habe ich selbst festgelegt.
Entscheidend ist dabei der Zugriff auf den Arbeitsordner: Otto sieht dieselben Dateien wie ich – Quellcode, Dokumentationen, CAD-Exporte, Messreihen – und arbeitet direkt darin, statt dass ich Ausschnitte hin- und herkopiere. Das macht aus einem Chatfenster einen Mitarbeiter am selben Schreibtisch.
Otto übernimmt, was am Schreibtisch anfällt. Er schreibt und überarbeitet Code für meine Web-Anwendungen, hilft bei Dokumentation und Auswertungen und denkt mit, wenn eine Idee noch unfertig ist. Auch diese Website ist zu grossen Teilen in dieser Zusammenarbeit entstanden – von der Struktur über die Texte bis zu den technischen Details.
Was Otto nicht kann: fräsen, drucken, feilen, löten.Kürzer geworden ist vor allem der Weg von der Idee zum lauffähigen Programm.